Engagement für schwerkranke Kinder

Christiane Eichenhofer-Stiftung stellt sich vor!

Die Christiane Eichenhofer-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die im Jahr 1992 von sozial engagierten und direkt betroffenen Eltern ins Leben gerufen wurde. Seit der Gründung der Stiftung wurden weit über 3 Millionen Euro in Form von Geld- und Sachspenden gesammelt, die auf unbürokratische Weise an die Begünstigten weitergegeben wurden.

Die Namensgeberin der Stiftung, Christiane Eichenhofer, erkrankte 1969 im Alter von fünf Jahren an Krebs. Die Ärzte diagnostizierten eine Leukämieerkrankung, die bereits weit fortgeschritten war. Die Überlebenschancen Ende der 60-er Jahre waren gering und mit den Heutigen nicht zu vergleichen. Nur ein geringer Teil der damals an Krebs erkrankten Kinder konnten geheilt werden. Für die kleine Patientin und ihre Familie war es ein großer Glücksfall, dass sie kurze Zeit nach Auftreten der Krankheit von einem jungen Arzt untersucht wurde, der sich im Rahmen mehrerer Forschungsaufenthalte in den USA auf neuartige Behandlungsmethoden von Krebserkrankungen bei Kindern spezialisiert hatte. Sechs Jahre lang kämpfte Professor Fritz Lampert zusammen mit den Eltern um das Leben des Kindes und gegen den Krebs. Die Ärzte hatten Christiane bereits mehrfach aufgegeben; sie galt als hoffnungsloser Fall. Nach einer Behandlungsdauer von insgesamt 12 Jahren konnte sie 1981 als geheilt entlassen werden. Heute ist Christiane Eichenhofer eine engagierte und erfolgreiche Frau, die im Herbst 2001 ihr zweites Kind zur Welt gebracht hat. Sie lebt mit ihrer Familie in Lorch im Remstal.

Für ihr und das soziale Engagement der weiteren Verantwortlichen der Tour Ginkgo wurde sie im Dezember 2006 von Herrn Bundespräsident Köhler persönlich mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mit ihrem Einsatz für die Christiane Eichenhofer-Stiftung möchte sie ein wenig der Hilfe zurückgeben, die sie selbst während ihrer Krankheit erfahren durfte. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern der Stiftung und den übrigen Organisatoren der Tour Ginkgo möchte sie auf die Bedürfnisse, Probleme, Ängste und Nöte kranker und schwerstkranker Kinder und ihrer Familien aufmerksam machen. Es geht allen Beteiligten darum, Hilfe zu leisten, in einer Situation, von der jede Familie betroffen sein kann.

Die Hauptveranstaltung der Stiftung ist die jährlich stattfindende TOUR GINKGO, eine dreitägige Radtour, während dieser Spenden gesammelt werden. Unterstützt von zahlreichen Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben hat uns diese Veranstaltung bereits durch zahlreiche Länder der Bundesrepublik geführt.

Unterstützt wurde die Stiftung in den vergangenen Jahren bereits von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Sport, die sich auch aktiv an dieser Veranstaltung beteiligt haben. Dazu gehörten u.a. Ministerpräsident Günther Oettinger und S.K.H. Carl Herzog von Württemberg. Zu den regelmäßig teilnehmenden Prominenten gehören Spitzensportler wie Anni Friesinger Postma, Karl Allgöwer, und Hanka Kupfernagel sowie seit 2014 Hannes Aigner, Kanute, Weltmeister 2010 und 2011. Olympiadritter 2012, Schauspieler wie Peter Schell („Die Fallers“), Bernd Gnann („Tatort“ und Theaterintendant in Karlsruhe) und Kathy Kelly von der Kelly Family, die sich auch gerne in den Dienst der guten Sache stellt.
Weitere Informationen über die Tour Ginkgo finden Sie im Internet unter
Opens external link in new windowwww.tour-ginkgo.de.